Rechtsanwalt Konstanz

Ihr Rechtsanwalt in Konstanz


Sie suchen einen erfahrenen Rechtsanwalt, der Ihre Interessen vertritt?

 

Bei mir sind Sie genau richtig! Ich möchte Sie herzlich begrüßen und freue mich sehr, dass Sie über meine Homepage den Weg zur meiner Anwaltskanzlei gefunden haben.

Ich vertrete Sie engagiert in allen Angelegenheiten des

  • Zivilrechts wie Vertragsrecht, z.B. Internetfallen 
  • Mietrechts wie bspw. Luxus- und Energieeinsparungssanierung, Mietausfälle
  • Verwaltungsrecht wie bpsw. Behördenärger, Bussgeldbescheiden, Ärger wegen Harz IV
  • Verkehrs- und Unfallrecht, Schadensersatz und Schmerzensgeldfälle, Verkehrsstrafrecht und Bussgeldangelegenheiten
  • Strafrecht, übernehme Ihre Verteidigung in Straf- und Bussgeldsachen
  • Familienrecht, Scheidung und Unterhaltssachen
  • Erbrecht, Beratung Errichtung eines Testaments

Ich berate Sie neutral in Ihrer Angelegenheit und zeige Ihnen Ihre rechtlichen Möglichkeiten  und das Für und Wider einer Rechtsverteidigung und des weiteren Vorgehens in Ihrem Fall auf.

Wenn Sie über ein geringes Einkommen verfügen, vertrete ich Sie gerichtlich und auch auch aussergerichtlich, selbstverständlich auch auf Prozesskosten- und Beratungshilfe.


Einige rechtliche Probleme im Alltag


Haben Sie Ärger mit Ihrem Vermieter?

Stehen Energieeinsparmaßnahmen oder eine Luxussanierung bevor und müssen Sie befürchten, dass Sie die neue Miete nicht mehr bezahlen können und Sie ihre Wohnung verlieren, bin ich Ihr richtiger Partner. Oft werden Mieter dann von mächtigen Gesellschaften zur Aufgabe ihrer Wohnung veranlasst. Lassen Sie sich nicht einschüchtern, ich kämpfe für Sie, dass Sie Ihre Wohnung behalten; in vielen Fällen konnte zumindest eine hohe Abfindung erreicht werden. Aber auch als Vermieter bin ich Ihr Partner, wenn Sie Ärger mit Mietern haben.

 

Haben Sie Ärger mit Behörden?

bspw. mit Bussgeld oder Harz IV-Bescheiden, Weiterbewilligungen, Behördenwillkür.
Ich teile Ihnen eine neutrale Einschätzung  über die Chancen einer Gegenwehr mit und vetrete Sie außergerichtlich - aber auch vor Gericht, bspw dem Sozialgericht.
Infos zum Arbeitsrecht: https://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsrecht/arbeitsrecht.html

 

Sind Sie Betroffener eines Verkehrsunfalles?

Ich setze Ihre Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche gegenüber den Versicherungen durch und helfe Ihnen bei Ihrer strafrechtlichen Verteidigung.

 

Sind Sie auf eine sog. Internetfalle hereingefallen?

Hilfe bei Internetbetrug, aber auch in ganz „normalen Fällen“ des Kauf- und Vertragsrecht.

 

Das Recht ist so vielfältig wie das Leben. Es können daher an dieser Stelle nicht alle Fälle aufgezeigt werden, in denen ich Sie vertreten kann. Rufen Sie mich an und schildern Sie mir Ihr Problem, ich kann Ihnen bereits am Telefon eine Einschätzung geben.


Unterschied zwischen Strafrecht und Zivilrecht


Im Laufe meiner Tätigkeit habe ich festgestellt, dass bei vielen Betroffenen grundlegende rechtliche Kenntnisse, bspw. über den Verfahrensverlauf eines Rechtsstreits, ohne die schwieriger ist, durchs Leben zu kommen,  fehlen. So konnten oft sogar teilweise Akademiker nicht zwischen Strafrecht und Zivilrecht unterscheiden. Darum hier einige grundlegende Informationen zu unserem Rechtssystem:

Wichtig ist:

Im Strafprozeß

gibt es zwei Beteiligte, den Staatsanwalt, der die Person anklagt und den Angeklagten.

Im Zivilprozeß

gibt es ebenfalls zwei oder mehrere Beteiligte, A gegen B, d.h. der Bürger A fordert von Bürger B etwas,  den Kläger und den Beklagten.

Wesentlicher Unterschied zwischen dem Strafverfahren und dem Zivilverfahren

Im Strafrecht und Bußgeldrecht ermitteln zunächst Behörden, meist die Polizei, den Sachverhalt und dessen strafrechtliche Relevanz. Kommt die Polizei zum Ergebnis, dass eine Straftat vorliegt, übergibt sie die Akten an die Staatsanwaltschaft. Diese entscheidet dann, ob sie Anklage zum Gericht,  Strafgericht,  erhebt, oder die Sache z. B. mangels ausreichender Beweise oder wegen Geringfügigkeit oder mangels öffentlichen Interesses, einstellt; damit ist die Angelegenheit erledigt - oft wird auch eine Einstellung gegen eine Geldauflage angeboten. Erhebt sie jedoch Anklage zum Gericht, entscheidet das Gericht nochmals, ob es die Anklage annimmt und einen Strafprozess eröffnet. Bis es dazu kommt, wird der Fall also zweimal zuvor geprüft.

Im Strafverfahren muss dem Angeklagten die Tat von der Staatsanwaltschaft nachgewiesen werden. Gelingt  der Nachweis nicht, gilt der Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“ (in dubio pro reo), was in der Regel zu einem Freispruch führt.

Hier ist oft aufgefallen, dass viele Betroffene davon ausgehen, dass ihnen die Tat nachgewiesen werden muss bzw. nicht dann nachgewiesen werden kann, wenn „Aussage gegen Aussage“ steht. Dies ist ein fataler Irrtum und  ist nur zum Teil richtig. Was viele Betroffene nicht wissen, ist, dass es neben dem Grundsatz, dass dem Angeklagten die Tat nachgewiesen werden muss, noch einen anderen sehr wichtigen Grundsatz gibt, genannt die freie richterliche Beweiswürdigung.

Dieser Grundsatz besagt nichts anderes, dass, wenn der Richter bzw. das Gericht zur Überzeugung kommt, dass die Aussage A glaubwürdiger als die des B ist, dies zum Nachweis führt und es zu einer Verurteilung kommt. Dies ist z. B. oft der Fall, wenn ein Polizeibeamter aussagt; es wird meist davon ausgegangen, dass die Polizei in der Regel glaubwürdig ist.

Im Zivilprozess

gibt es keinen Staatsanwalt. Hier klagt die Zivilperson oder Firma  A gegen B. Hier muss derjenige, der vom anderen etwas will, den Anspruch beweisen. A muss also gegenüber B beweisen, dass B ihm etwas schuldet, bspw. Schadensersatz oder Geld aus einem Kaufvertrag.

Wichtig hier: Das Gericht führt keine eigenen Ermittlungen durch. Der Kläger und sein Anwalt müssen selbst alle Beweise darlegen; genau so muss der Beklagte und sein Anwalt alle entlastenden Argumente und Beweise selbst beibringen. Was nicht vorgetragen oder nicht bewiesen wird, bleibt in der Regel unberücksichtigt.

Auch bzgl. der Zuständigkeiten der Gerichte

Für Streitigkeiten A gegen B sind die Zivilgerichte meist am Ort des Beklagten zuständig (Zivilrechtsweg).

Für Streitigkeiten Bürger A gegen den Staat bspw. wegen Baugenehmigung sind die Verwaltungsgerichte zuständig.

Bei Streitigkeiten im Sozialrecht bspw. A gegen Krankenversicherung oder gegen Job-Center sind die Sozialgerichte zuständig. Hier entstehen meist keine oder geringe Kosten.

Für Straftaten sind die Strafgerichte zuständig.

In der Regel gibt es vor allen Gerichten einen Instanzenweg, wenn man bspw. mit einem Urteil nicht einverstanden ist.

Zivilrechtsweg bei Streitigkeiten unter 600 € Eingangsgericht ist das Amtsgericht.